

Stosschlorung: 1 – 3 g Chlor/m3
Periodische Beigabe des Chlors in Form von Eau de Javelle am Fassungskorb der Seeleitung. (Abtöten der Wandermuschel-Larven. Desinfektion der See- und Rohwasserförderleitung)
Flockung: 2 g basisches Aluminium-Polychlorsulfat/m3
Zugabe des Flüssigflockungsmittels in Absturzschacht unmittelbar vor den Schnellfiltern. (Überführung kleinster kolloidaler Schmutzstoffe in filtrierbare Form (Koagulation). Verbesserung der Filtration in Schnellfiltern.)
Schnellfilter: Zweischicht-Sandfilter
Max. Filtergeschwindigkeit 7,7 m/h
Filtermedium: 65 cm Quarzsand | Ø 0,5-1,2 mm |
35 cm Bimsgranulat | Ø 2,0-3,0 mm |
(Elimination von Fremdstoffen.)
Hauptozonung: 0,5 g Ozon /m3
Eintrag über Dombegaser, Verweildauer von mind. 16 Minuten in Kontaktbecken und Rohwasserkanal. (Inaktivierung von Bakterien und Viren, Abbau organischer Substanzen, Abtötung von patho-genen Keimen, Entfärbung des Wassers.)
Seit 2010 ist das neue Ozoneintragssystem in Betrieb. Die Ozon-Dosis konnte dadurch von 1.0 g auf 0.5 g reduziert und die Energieeffizienz gesteigert werden.
Aktivkohlefilter: Zweischicht-Filter
Max. Filtergeschwindigkeit 13,3 m/h
Filtermedium: | 20 cm Quarzsand | Ø 0,5-2,0 mm |
80 cm Aktivkohle | Ø 1,0-3,0 mm |
(Elimination von Restozon und Restchlor. Adsorption gelöster organischer Verbindungen.)
Chlorung: 0,1 g Chlor /m3
Prophylaktische Chlorbeigabe vor dem Reinwasserpumpwerk zur Verhinderung einer Wiederverkeimung im umfangreichen Verteilnetz.

